Hinweise für Kunden

Der Preis ist nicht alles!

Oftmals bietet das preislich günstigste Angebot nicht die beste Qualität, sodass Sie insbesondere bei der Übersetzung von Rechtstexten keine unerheblichen Risiken eingehen. Eine kleine Ersparnis heute kann morgen einen großen Schaden bedeuten – nicht nur in finanzieller Hinsicht, sondern insbesondere für Ihr Ansehen und Ihren Ruf!

Für einen niedrigen Preis gibt es meist einen Grund und allzu oft liegt dieser in der mangelhaften Ausführung des Auftrags, der vor sprachlichen Ausrutschern, unsinnigen Übersetzungen sowie grammatischen und stilistischen Grobheiten nur so strotzt. Wählen Sie daher stets einen professionellen Übersetzer, der eine langjährige Erfahrung in Ihrem Fachgebiet vorweisen kann. So schützen Sie sich und Ihr Unternehmen vor negativen Erfahrungen!

 Augen auf bei den Fristen!

Schnelligkeit hat ihren Preis! Dies gilt überall, aber mehr noch im Bereich der von professionellen Fachkräften erstellten Übersetzungen, da der menschliche Geist nicht wie ein Fließband 24 Stunden am Tag funktionieren kann. Qualitativ hochwertige Übersetzungen benötigen ihre Zeit, die sich nur in seltenen Fällen reduzieren lässt.

Misstrauen Sie daher jedem, der alle Übersetzungsaufträge unabhängig von ihrer Dringlichkeit annimmt. Oftmals erhalten Sie am Ende eine maschinell erstellte Übersetzung, die lediglich überflogen und an wenigen Stellen sprachlich überarbeitet wurde.

Nicht selten wird zudem angeboten, den zu übersetzenden Text auf mehrere Übersetzer aufzuteilen. Vorsicht! Hierunter leiden die Qualität des Endproduktes als auch dessen sprachliche Kohärenz. Selbst wenn die beteiligten Übersetzer eine hervorragende Arbeit leisten, besitzt jeder einen eigenen Stil, was sich unweigerlich im Endprodukt widerspiegelt, das aus der Feder mehrerer Autoren stammt.

Dringliche Übersetzungen, soweit sie machbar sind, erfordern eine Unterbrechung der Arbeit an laufenden Projekten, eine Neuordnung der Prioritäten und Abgabefristen und sofern für den Auftrag ein Team von Übersetzern erforderlich ist, ist eine abschließende Nachbearbeitung zur Überprüfung der Terminologie und zur stilistischen Vereinheitlichung zwingend erforderlich. Aufgrund dieser zusätzlichen Arbeitsschritte lässt sich ein preislicher Aufschlag nicht vermeiden, der in Abhängigkeit von der Dringlichkeit und der Länge des zu übersetzenden Dokumentes variiert.

 Schicken Sie dem Übersetzer die Endfassung des Dokumentes

Die Endfassung eines Dokumentes übersetzen zu lassen bedeutet, Zeit und Geld zu sparen und die qualitativ bestmögliche Übersetzung zu bekommen. Während der Übersetzung am Ausgangsdokument vorgenommene Änderungen verursachen zusätzliche Kosten und erhöhen die Fehleranfälligkeit des Prozesses.
Um es mit einfachen Worten zu sagen: Geben Sie nur die Endfassung zur Übersetzung.

Sofern dies nicht möglich ist, empfiehlt es sich, die während des Übersetzungsprozess vorgenommenen Änderungen zu kennzeichnen, damit sich der Übersetzer ausschließlich auf die Anpassung der abgeänderten Textteile konzentriert.
Um die Gefahr von Fehlern so gering wie möglich zu halten, insbesondere bei Finanzdokumenten, empfiehlt es sich, nicht mehr als drei Versionen jedes Finanzdokumentes zu übersenden („Versionierung“).

Schließlich wird noch darauf hingewiesen, dass sich bei Dokumenten, die zur Veröffentlichung oder zur Verwendung bei Rechtsgeschäften vorgesehen sind und die von mehreren Personen bearbeitet werden, eine abschließende Korrektur der Druckversion empfiehlt („Druckfreigabe“).

 Erstellen und pflegen Sie ein Unternehmensglossar

In vielen Bereichen existiert ein so genannter „Fachjargon“: Begriffe, Ausdrücke und Formulierungen, die für dieses Fachgebiet typisch sind.
Oftmals wird – fälschlicherweise – davon ausgegangen, dass ein fähiger Übersetzer diesen Fachjargon perfekt beherrscht. Es gibt jedoch Tausende von Bereichen und besonderen Nischen, die alle ihren spezifischen Jargon verwenden.
In Wirklichkeit verwendet ein professioneller Übersetzer in Ermangelung von Referenzunterlagen sehr viel Zeit auf die Terminologiesuche. Gelegentlich erfordert die Terminologiesuche sogar mehr Zeit als die eigentliche Übersetzungstätigkeit.
In diesen Fällen bedeutet ein Unternehmensglossar eine erhebliche Hilfestellung für den Übersetzer und ermöglicht es ihm, rascher und präziser zu arbeiten.

 Ein Glossar ist auch für das Unternehmen selbst ein Mehrwert

Glossare fördern die Verwendung einer einheitlichen Terminologie in den verschiedensten Dokumenten, die zu unterschiedlichen Zeitpunkten erstellt werden.

Fach- und Spezialwörterbücher sind für den Übersetzer zweifelsohne ein unersetzliches Hilfsmittel. Gleichzeitig werden jedoch in einigen Wirtschaftsbereichen und in Unternehmen Ausdrücke und Begriffe verwendet, die in keinem Lexikon aufgeführt sind, sodass nur ein Unternehmensglossar hier weiterhelfen kann.

 Übermitteln Sie die Texte im richtigen Format

Stellen Sie sicher, dass sich die zu übersetzenden Dateien überschreiben lassen, einschließlich aller Grafiken und Tabellen. Anderenfalls wird dringend empfohlen, die entsprechenden editierbaren Dateien bereitzustellen, um kostspielige Nachbearbeitungen der Grafiken möglichst zu vermeiden und so die Produktivität hoch und die Kosten gering zu halten.

Die Kosten für die Übersetzung hängen nämlich auch vom Format des Ausgangstextes ab.

Am einfachsten sind Dateien im Format Microsoft Word (doc und docx) und vergleichbare Formate wie odt von OpenOffice.

Ebenso leicht lassen sich weitere Textformate bearbeiten, beispielsweise txt, rtf und andere mehr.

Etwas schwieriger als MS Word, aber absolut problemlos sind elektronische Tabellen, (Excel, Lotus usw.) sowie Folien (PowerPoint und ähnliche).

Oftmals ist jedoch nach der Übersetzung eine Neuformatierung des Dokumentes erforderlich, was nicht unerhebliche Kosten mit sich bringen kann.

Welche Formate sind nun absolut zu vermeiden? Texte, die sich nicht bearbeiten lassen und die somit eine Wiederherstellung der Textformate und der Grafiken des Dokumentes erfordern.

Am wenigsten geeignet für die direkte Übersetzung sind Faxdokumente – insbesondere, wenn sie nahezu unleserlich sind! Gleiches gilt für eingescannte Dokumente und Bilder.

Eine detailliertere Betrachtung erfordert aufgrund seiner enormen Verbreitung das PDF-Format, das vor der Übersetzung zunächst auch hinsichtlich der Grafik (DTP) neu erstellt werden muss, was somit zusätzliche Kosten verursacht.

Auf dem Markt werden zahlreiche Hilfsprogramme angeboten, mit denen sich aus einem PDF-Dokument eine Word-Datei erzeugen lässt oder die bei einem Fax den Text erkennen (OCR).Leider erfordert das Ergebnis auch in den günstigsten Fällen noch eine erhebliche manuelle Nachbearbeitung, bevor ein zufrieden stellendes Dokument vorliegt.

Vorsicht nicht zuletzt bei kopiergeschützten PDF-Dateien: Sie unterbinden jegliche Überführung des Textes in ein bearbeitbares Format, was sich wiederum in den Kosten niederschlägt.

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